Mietunterschiede zwischen den Stadtteilen in Düsseldorf
Wen es in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt zieht, wird bei der Wohnungssuche mitunter auf deutliche Preisunterschiede stoßen. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass das Wohnen zur Miete in Düsseldorf aufgrund großer Nachfrage immer teurer wird. Zum anderen gehört die Stadt generell zu den Wohnorten der höchsten Preiskategorie in Deutschland und ist die teuerste Stadt im eigenen Bundesland. Nichtsdestotrotz gibt es jenseits von Kö und Mediahafen bezahlbaren Wohnraum, vorausgesetzt Miete und Stadtteil in Düsseldorf stimmen.
Die teuersten Gegenden der Rheinmetropole
Wer sich hier auf die Wohnungssuche macht, sollte zunächst wissen, dass Düsseldorf eine der am dichtesten besiedelten Städte Deutschlands ist. Das bedeutet auf den ersten Blick, dass Wohnraum generell knapp und insbesondere in beliebten Wohnlagen schwer zu finden ist. Auf der anderen Seite hat der Wohnungsmangel zur Folge, dass ständig neue Wohngebiete erschlossen werden, wie zum Beispiel derzeit in den Stadtteilen Derendorf oder Oberkassel. Letzteres gehört zu den Topvierteln der Stadt. Die Rheinlage innerhalb des Innenstadtrings, der repräsentative Baubestand, ein hohes Bildungsniveau und der große Anteil an Selbständigen, Anwälten oder Wirtschaftsprüfern, all das macht den Stadtteil zur Nobeladresse, auch in Punkto Mieten. Zu den teuren Gegenden gehört auch Düsseltal, besser bekannt als das Zooviertel im nordöstlichen Innenstadtring. Hier liegen die Mieten ebenso wie in Oberkassel zwischen 8 und bis zu 20 Euro pro Quadratmeter. Um die 12 Euro hingegen bezahlt man in den altbaubestückten Straßen von Kaiserwerth oder in der beliebten Stadtmitte.
Mittleres Preissegment eher schwer zu finden
Durch den hohen Lebensstandard begeben sich viele solvente Bürger auf Wohnungssuche in Düsseldorf. Dadurch steigen die Mieten und dementsprechend werden Wohnungen aus dem mittleren Preissegment rar. Wer unter 10 Euro pro Quadratmeter zahlen möchte, sollte in den Süden der Stadt ziehen. Die bunt gemischten Viertel sind von der Universitäts- und FH-Lage geprägt. Ebenso im guten Mittelfeld befindet sich der Stadtteil Golzheim. Die Nähe zu Rhein und Innenstadt, guter Wohnstandard, hohe Arbeitsplatzdichte und bezahlbare Preise machen den Standort attraktiv.
Bezahlbare Randstadtlage
Am südlichen Außenring liegt der Stadtteil Benrath, der unter anderem durch das Benrather Schloss aus dem 18. Jahrhundert samt Schlosspark bekannt ist und eine preiswerte Alternative zur Innenstadtlage darstellt. Generell sind die Außenbezirke besonders für Familien attraktiv. Im äußersten Osten bietet Hubbelrath eine ruhige Wohngegend vor den Toren des bergischen Landes. Hier findet man einen hohen Anteil an Einfamilienhäusern und Preise zwischen 7,50 und 11 Euro pro Quadratmeter. Am günstigsten lebt es sich im äußersten Norden, wie beispielsweise dem Viertel Angermund. Auch hier gibt es viele Einfamilienhäuser, die Preise liegen bei 6 bis 9 Euro pro Quadratmeter und die Platzierung zwischen den Städten Duisburg, Krefeld und Düsseldorf bringt mitunter Vorteile mit sich. Das Wohnen zur Miete in Düsseldorf ist also wie so oft von Standort und Anspruch abhängig, und nicht zuletzt von einem glücklichen Händchen bei der Wohnungssuche.
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